Polarweiss Racing siegt auf dem Nürburgring

Polarweiss Racing siegt auf dem Nürburgring

Polarweiss Racing feierte auf dem Nürburgring am Wochenende den bisher größten Erfolg im ADAC GT Masters: In der Eifel fuhren Maximilian Buhk und Maximilian Götz am Samstag im Mercedes-Benz SLS AMG zum ersten Sieg von Polarweiss Racing. Damit standen Buhk/Götz nur sechs Tage nach ihrem Erfolg bei den 24h von Spa/Belgien wieder ganz oben auf dem Podium. Grund zum Jubeln hatten auch Andreas Simonsen und Sergey Afanasiev, die im zweiten Flügeltürer von Polarweiss Racing als Dritte erstmals den Sprung auf das Podium schafften.

Im ersten von zwei Rennen machten die vier Fahrer von Polarweiss Racing alles richtig: Maximilian Buhk setzte sich nach einem guten Start auf Rang drei und direkt hinter zwei Corvette. Als sich die beiden Corvette nach einem Kontakt kurz nach dem Fahrerwechsel von Buhk auf Götz drehten, nutzte ADAC GT Masters-Titelverteidiger Götz seine Chance und übernahm die Führung. Die Spitzenposition gab der Franke bis zum Fallen der Zielflagge nicht mehr ab und stellte den ersten Saisonsieg von Mercedes-Benz im ADAC GT Masters sicher. Den Erfolg für Polarweiss Racing komplettierten Simonsen und Afasaniev, die mit konstant schneller Fahrt Dritte wurden.

„In der ersten Rennhälfte lag ich hinter zwei Corvette und hätte noch schneller fahren können, wollte aber nicht zu viel riskieren“, sagte Buhk nach seinem Debütsieg im ADAC GT Masters. „Die Corvette haben uns dann einen Gefallen getan und einen Fehler gemacht, damit war der Weg zum Sieg frei.“

„Ein hinter mir liegender Audi hat in der Schlussphase noch etwas Druck gemacht, aber ich konnte den Vorsprung kontrollieren“, beschreibt Götz die Fahrt zu seinem zweiten ADAC GT Masters-Sieg. Auch Afasaniev jubelte nach seinem Podiumsplatz. „Wir waren im Rennen heute auch wieder sehr konstant und schnell. Wenn man allerdings erstmals auf dem Podium steht, ist es gar nicht so einfach, die Champagnerflasche zu öffnen!“

Für Götz blieb der Sieg im siebten Saisonrennen am Samstag nicht der einzige Triumph. Am Abend bewies Götz viel Fingerspitzengefühl und setzte sich in einem Slot-Car-Rennen bei einem Pressevent von Polarweiss Racing und SCHÖNER WOHNEN Polarweiss gegen Medienvertreter und seine Teamkollegen durch.

Im zweiten Lauf am Sonntag hatten die Piloten von Polarweiss Racing hingegen Pech. Götz wurde bereits wenige Meter nach dem Start Opfer einer Attacke von einem Konkurrenten und musste das Rennen vorzeitig beenden. Simonsen/Afasaniev fuhren ein gewohnt konstantes Rennen, hatten allerdings einen Ausrutscher, nachdem ein Porsche Kühlwasser auf der Strecke verlor. Am Ende führten Afanasiev/Simonsen aber eine eindrucksvolle Serie fort: Als Zehnte im zweiten Rennen ist das schwedisch-russische Duo die einzige Fahrerpaarung, die bisher in allen Saisonläufen des ADAC GT Masters gepunktet hat. Nach acht von 16 Rennen sind Buhk/Götz Dritte in der Fahrerwertung, Simonsen/Afanasiev liegen auf Rang fünf. In der Teamwertung steht Polarweiss Racing zur Saisonmitte auf Rang drei.

Das ADAC GT Masters macht nur eine kurze Pause: Bereits am kommenden Wochenende geht es auf dem Red Bull Ring in Österreich weiter. In Österreich startet das ADAC GT Masters in die zweite Saisonhälfte. Dem Rennwochenende auf dem Red Bull Ring blickt Buhk gespannt entgegen. „Im vergangenen Jahr war ich dort schnellster Mercedes-Fahrer. In diesem Jahr lässt sich die Situation aber nur schwer einschätzen, wir müssen uns überraschen lassen. Wir fahren aber schon ganz klar im Hinblick auf die Meisterschaft. In der Tabelle liegen wir nun auf Rang drei und wollen uns weiter nach vorn kämpfen.“

TV-Tipp: ADAC GT Masters bei N24

Am Montag um 18.30 Uhr zeigt N24 im ADAC GT Masters-Magazin die besten Szenen vom Nürburgring.

Ergebnis Rennen 1:
1. Maximilian Buhk/Maximilian Götz (Polarweiss Racing-Mercedes-Benz SLS AMG GT3), 41 Runden
2. Christer Jöns/Markus Winkelhock (Prosperia C. Abt Racing-AudiR8 LMS ultra), +2,641 Sek.
3. Andreas Simonsen/Sergey Afanasiev (Polarweiss Racing-Mercedes-Benz SLS AMG GT3), +10,704 Sek.
4. Diego Alessi/Daniel Keilwitz (Callaway Competition-CorvetteZ06.R GT3), +12,526 Sek.
5. Mario Farnbacher/Philipp Frommenwiler (Farnbacher Racing-Porsche 911 GT3 R), +15,718 Sek.

Ergebnis Rennen 2:
1. Claudia Hürtgen/Dominik Baumann (PIXUM Team Schubert-BMW Z4 GT3), 39 Runden
2. Toni Seiler/Jeroen Bleekemolen (Callaway Competition-CorvetteZ06.R GT3), +9,294 Sek.
3. Maximilian Sandritter/Jörg Müller (PIXUM Team Schubert-BMWZ4 GT3), +10,286 Sek.
4. Michael Christensen/Robert Renauer (Tonino by HerberthMotorsport-Porsche 911 GT3 R), +11,528 Sek.
5. Diego Alessi/Daniel Keilwitz (Callaway Competition-CorvetteZ06.R GT3), +12,165 Sek.
….
10. Sergey Afanasiev/Andreas Simonsen (Polarweiss Racing-Mercedes Benz SLS AMG GT3),
+22,608 Sek.