HTP Gravity Charouz gewinnt spannendes Rennen auf dem Slovakiaring

HTP Gravity Charouz gewinnt spannendes Rennen auf dem Slovakiaring

Auch in der FIA GT Serie ist das Team von HTP (HTP Gravity Charouz) weiterhin sehr erfolgreich. Andreas Simonsen und Sergei Afanasiev holten im Hauptrennen am Sonntagnachmittag auf dem Slovakiaring (SLK) mit ihrem LUKOIL-gebrandetem Mercedes-Benz SLS AMG GT3 den Gesamtsieg.

Internationale Topfahrer, traumhafte GT-Rennwagen und hochsommerliche Temperaturen von über 30° Celsius versprachen ein heißes Wochenende auf der noch recht unbekannten Rennstrecke in der Nähe der slowakischen Hauptstadt Bratislava.
Beim Qualifying schafften es die beiden Fahrerpaarungen Maximilian Buhk (DEU)/Alon Day (ISR) sowie Andreas Simonsen (SWE)/Sergei Afanasiev (RUS) mit Top-Zeiten in die Superpole, in der die Startpositionen für das Qualifying-Rennen herausgefahren werden. Simonsen und Afanasiev fuhren die schnellste Zeit mit einem Mercedes-Benz und stellten ihn in die zweite Startreihe auf P3. Buhk und Day landeten nur eine Reihe dahinter auf P6.
Im Qualifying-Rennen setzten Simonsen/Afanasiev ihren SLS auf P6 und konnten bereits zu diesem Zeitpunkt neun zusätzliche Meisterschaftspunkte auf ihr Konto packen. Buhk/Day kamen im dichten Starterfeld mit anderen Fahrzeugen in Berührung, verloren dabei ihre Motorhaube und auch Platzierungen. Mit P10 im Qualifying-Rennen waren die beiden Rennfahrer nicht zufrieden.

Bereits wenige Stunden später standen alle Boliden auf der Startaufstellung zum Hauptrennen. Kurz nach dem Start kam es in der langgezogenen ersten Rechtskurve zu mehrfachen Kollisionen. Alon Day wurde dabei ins Kiesbett geschickt und mußte dort seinen Mercedes stehen lassen. Für Maximilian Buhk und Alan Day war das Rennen zu diesem Zeitpunkt beendet, entsprechend war die Punkteausbeute gleich Null.
Andreas Simonsen startete perfekt, setzte sich gleich auf P2 und konnte so die chaotische Startphase hinter sich lassen. Die anschließende 12minütige Safetycar-Phase brachte wieder Ordnung in das Feld. Nachdem das Safety-Car die Strecke verlassen hatte, machte Simonsen sofort Druck auf seinen Vordermann Ortelli im Audi R8 LMS und ließ sich nicht abschütteln. Ortelli fuhr vor Simonsen in die Box zum Fahrerwechsel, der die Chance nutzte, an der Spitze des Fahrerfeldes mit schnellen Rundenzeiten einen Vorsprung herauszufahren. Erst zum Ende des offenen Boxenstop-Fensters kam der Schwede an die Box. Das Team führte einen perfekten Wechsel durch und schickte Sergei Anfanasiev auf die Strecke, der bis zum Ende des Rennens fehlerlos die Führung behauptete und in seinem Mercedes-Benz SLS AMG GT3 als Erster die Zielflagge sah.

Andreas Simonsen und Sergei Afanasiev führen nach diesem Wochenende die Meisterschaftstabelle in ihrer Kategorie an. Maximilian Buhk und Alon Day stehen trotz Nullrunde in der Slowakei noch auf P4 und sind weiterhin im Kampf um den Titel dabei.

Teamchef Norbert Brückner: „Das war schon sehr ärgerlich, als Alon gleich nach dem Start im Rennen ins Kies befördert wurde. Er und Maxi (Buhk)haben am Wochenende eine Super-Leistung gezeigt und hätten auf jeden Fall vorne mitgekämpft. Stark waren Andreas (Simonsen) und Sergei (Afanasiev). Andreas hat im Rennen gezeigt, was er kann und hat sich gleich auf P2 gesetzt und Druck gemacht. Das war großartig. Sergei hat dann das Auto von ihm übernommen und das Rennen ohne jeglichen Fehler an der Spitze behalten und gewonnen. Es hat großen Spaß gemacht, hier zuzusehen. Das gesamte Team hat top gearbeitet, ebenso unser Renningenieur Renaud (Dufour), der wieder eine erfolgreiche Strategie hatte.“

Das nächste Rennen in der FIA GT Serie findet vom 28.-29. September 2013 in Navarra (ESP) statt.